Suche
  • Martin Binder

Aus dem Urlaub mitgenommen…….


Meine Frau und ich durften Ende September eine wunderschöne gemeinsame Zeit, beim Wandern in den Bergen verbringen.


Ich habe dabei für euch, aus einem der Reinhold Messner Museen, ein Geschenk mitgenommen. Es sind dies ein paar Weisheiten, die mir beim Betrachten der Selbigen, sofort in mein Herz geflossen sind.


Ich danke dir Großer Geist, für deine Führung, deine Güte und deine Liebe 🙏




Karma


Das Wort „Karma" bedeutet aus dem Sanskrit „Tat", „Handeln", wird aber weiterreichend gesehen:als geistig/körperliche Handlung, deren Konsequenzen in einer Kette von Ursache und Wirkung auch in folgende Leben hinein wirken. Jede Handlung, ob aus Absicht, in Wort oder Tat entstanden, bildet eine Frucht, die heranreifen und Auswirkungen haben kann. Zeitpunkt und Art dieser Auswirkungen sind ungewiss und können vom Menschen beeinflusst werden. Das Karma bestimmt nicht unbedingt die nächste Handlung, sondern nur das Feld, in das ein Lebewesen gestellt wird. Alle haben die Möglichkeit, ein „schlechtes" Karma durch Leiden oder auch Taten abzutragen. Jede und jeder können also erleuchtet werden.



Der Strom des Bewusstseins


Viele Tibeter tragen offensichtlich eine heitere Gelassenheit in sich und diese lässt sie die schlimmsten Leiden erdulden. Oft beten sie sogar während oder nach der Folter für ihre Peiniger, da diese mit ihrem Handeln so viel schlechtes Karma erzeugen. Dafür werden Tibeter in der ganzen Welt bewundert. Sie wissen, dass ihre augenblickliche körperliche Hülle gefährdet sein kann, niemals aber der Strom des Bewusstseins im großen Ganzen. Diese überall gegenwärtigen Erinnerungen bewirken im einzelnen Menschen eine solide Verankerung, ein Gefühl von Aufgehoben- und Verbundensein.



Gebet


Wenn Einzelne sich unsicher fühlen, also Schutz brauchen, laufen zwei Prozesse ab: Äußerlich beten sie zu einem starken Buddha und bitten diesen um Unterstützung. Da dieser äußere Buddha aber nur eine symbolische Darstellung einer inneren vollkommenen Buddhanatur ist, erinnern sie sich in diesem Gebet an ihr eigenes Potential. Über den Umweg von Symbolen gelingt also das Gebet. Die hundert Arme des Chenresig, des „Schutzgottes" der Tibeter, können mehr Zuversicht und Mut kreieren als die Vorstellung eigener Kraft.



Einssein mit allem


Das Wissen und die mystische Erfahrung von Verbundensein mit dem Universum das Nicht-getrennt-Sein - stellt eine große Kraftquelle dar. Ein Beispiel dafür ist die Welle. Sie imponiert als kurzfristige Erscheinung auch einzeln, kann fotografiert werden, ist aber immer Teil des großen Ozeans und damit nie getrennt von ihm. Diese Zugehörigkeit zum Ganzen suggeriert, dass alle das ganze Universum in sich tragen und in sich selbst die Buddha-Natur verkörpern.



Das Rad des Leidens


Erleuchtete müssen nicht zurück in den Daseinskreislauf, sie müssen nicht wiedergeboren werden. Sie können freiwillig zurückkehren, um den anderen Lebewesen den Weg aufzuzeigen, sie sind in Hochasien als Bodhisattvas Erleuchtete.

Normalerweise sucht sich kein Mensch Leiden aus. Muss er durch Krankheit oder andere schwierige Lebenssituationen leiden, kann es ein Trost sein, zu wissen, dass dadurch sein Karma verbessert wird und später weniger gelitten werden muss.



Im Bleiben ist Weisheit


Wenn man sehr jung ist und wenig weiß, sind Berge Berge, Wasser ist Wasser und Bäume sind Bäume. Hat man studiert und ist aufgeklärt, sind Berge nicht mehr Berge, Wasser ist nicht mehr Wasser und Bäume sind nicht länger Bäume. Hat man wirkliches Verständnis gewonnen, sind Berge wieder Berge, Wasser ist Wasser und Bäume sind Bäume.

"Diese Weisheit scheinen vor allem jene Bergmenschen verinnerlicht zu haben, die ihre Gegend nie verlassen haben.



Mythos Berg


Bestimmten Bergen und Seen im Himalaja werden aufklärende Bedeutungen zugeschrieben, sei es über ihre Formen, ihre Lage oder geographische Ausrichtung. Alte Geschichten werden über sie erzählt: Zum Beispiel über den Kailash den für Buddhisten, Bönpos, Hindus und Jans heiligsten Berg; oder Oomolungma, den höchsten Berg der Welt, der im Süden Tibets liegt. Im Grunde drücken all diese Symbole die Vielheit in der Einheit aus. Sie sollen den Menschen daran erinnern, dass er - genau wie alles andere in der Welt - nicht aus sich allein heraus besteht, sondern Teil des großen Ganzen ist, das sich in einem ständigen Wandel befindet und mit allem anderen verbunden ist.



Ich möchte dazu ergänzen......


Es ist nicht wesentlich an was oder an wen du glaubst. Wchtig ist nur, DASS du glaubst, und zwar daran, dass alles Gute und Richtige, alle Wahrheit und Liebe in DIR sind und sie dir die Möglichkeit geben das Beste aus DEINEM eigenen Leben zu machen!


Du bist vollkommen genau so wie du jetzt gerade bist!


Ich segne dich mit all meinem göttlichen Licht 🔆

und all meiner göttlichen Liebe ♥️


Dein Bruder

Kacha Hónaw

5 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

DANKE 🙏