
Wintersonnenwende - Beginn des neuen Jahreskreis und eine heilige Zeremonie
- Martin Binder

- 22. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Genau zum 21. Dezember, am ersten Tag im neuen Jahreskreis, durfte ich meine heilige Zeremonie feiern. Mit der Wintersonnenwende beginnt das neue Jahr, so lehrt es mich mein Glaube.
Die heiligen Geister des Wetters haben meine Gebete erhört und mir ein sehr gutes Wetter für meine Zeremonie geschenkt.
Obwohl ich schon so viele Zeremonie verrichten durfte, bin ich doch immer wieder nervös und aufgeregt bevor es losgeht.
Es gilt zu schauen, dass ich meinen Beutel mit den heiligen Gaben für das Feuer mithabe. Darin sind natürlich der heilige Tabak, dann Maismehl, Leinsamen und Roggenmehl. Dies sind die Geschenke für Mutter und Großmutter Erde damit die uns alle mit einem fruchtbaren Boden, wohlschmeckenden Früchten und einer ertragreichen Ernte beschenkt.
Dann habe ich weiters, für die Spirits, Salz, Kristallzucker und Schnaps. Zu guter Letzt ist natürlich auch ein Stück Fleisch dabei, das unseren Körper symbolisiert.
Alle diese Gaben übergebe ich während der Zeremonie dem heiligen Feuer.
Selbstverständlich trage ich bei der Zeremonie mein Zeremonienhemd, meine Tzutes, mein Schutzamulett und meine Medizintasche, in der sich mein Medizinbeutel und meine Moqui Marbles befinden.
Dann habe ich meine heilige Rassel, meine heilige Trommel und meine heilige Pfeife mit, mit der die heilige Zeremonie abgeschlossen wird.
Ich bin sehr dankbar, dass mich meine Geistführerinnen, meine Krafttiere und alle anderen Begleiterinnen und Begleiter und natürlich der Große Geist so wundervoll durch diese heilige Zeremonie geführt haben.
Ich segne dich meine geliebte Schwester und mein geliebter Bruder, mit all meinem göttlichen Licht 🔆 und mit all meiner göttlichen Liebe ♥️
DU bist vollkommen, genau so wie du jetzt gerade bist ❣️
Dein Bruder
Martin- Kacha Honaw
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